Creation 2023

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Juni 2023
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Bach, Mozart, Schönberg – und jetzt Pop? Anne Teresa De Keersmaeker ist eine der musikalischsten Choreographinnen unserer Zeit, seit den 1980er Jahren gilt sie mit ihrer Gruppe Rosas als Meisterin des Dialogs zwischen Musik und Bewegung. Noch die vertracktesten Kompositionen verwandelt die belgische Choreographin in bestechend klare Tanzstücke.

 

In ihrer neuen Kreation wendet sie sich nun dem Genre der Popmusik zu. Und diese Wahl ist weniger überraschend, als sie auf den ersten Blick scheinen mag. Selbst eine Diva wie Beyoncé hat erkannt, dass De Keersmaekers Tanzsprache perfekt für Pop ist, 2011 verwendete sie Elemente aus Rosas danst Rosas in ihrem Video zu Countdown. De Keersmaeker reagierte gelassen und rief dazu auf, Sequenzen aus dem Stück nachzutanzen und die Videos zu teilen. Mehr als 1.500 Menschen aus aller Welt folgten der Einladung, De Keersmaeker war endgültig im Pop angekommen. Auch in ihren Stücken hat De Keersmaeker schon öfter Popmusik verwendet, in The Song etwa die Beatles. „Pop ist die Musik, mit der wir in unserem täglichen Leben am meisten zu tun haben“, hat sie gesagt. „Sie vereint Melodie, Rhythmus, Tanz, Poesie und eine gewisse Art von Theatralik, ein Spektakel.“ Pop erzählt Geschichten, weckt menschliche Emotionen, die uns miteinander verbinden. Geschichten von Beziehungen, Liebe, Feiern, Trauer und Konflikt.

 

Doch wie verkörpert man diese Gedanken auf dem Theater, wie bezieht man sich mit Bewegung auf die Lyrics und wie abstrahiert man etwas ganz Konkretes? Diesen Fragen widmet sich De Keersmaeker mit ihrer neuen Arbeit, die sie als Teil ihres Projekts sieht, Tanz als Ort des Widerstandes zu definieren, denn „Freude und Feiern können in ihrer ganzen Einfachheit nicht nur als heilend, sondern auch als radikal angesehen werden.“

 

Ein gemeinsames Projekt der Wiener Festwochen und der Volksoper Wien.

Programm und Besetzung

Volksoper Wien

Öffentliche Verkehrsmittel:

U-Bahnlinie U6
Straßenbahnen 40, 41, 42
Bus 40A
Haltestelle „Währinger Straße / Volksoper“

Ein Taxistandplatz befindet sich am Währinger Gürtel.
Parkgaragen im WIFI und im AKH

 

Die Volksoper ist Wiens großes Haus für Operette, Oper, Musical und Ballett, das anspruchsvolle musikalische Unterhaltung bietet. Farbig, vielschichtig und lebensfroh widmet sie sich als einziges Wiener Haus dem Genre Operette.

Zwischen September und Juni stehen in knapp 300 Aufführungen rund 35 verschiedene Produktionen auf dem Programm des 1.337 Plätze fassenden Repertoiretheaters. Von der „Zauberflöte“ bis zu „Turandot“, vom Musical „My Fair Lady“ bis zum Ballett „Ein Sommernachtstraum“ reicht dabei das Repertoire der Volksoper Wien. Nicht zu vergessen Operettenklassiker wie „Die Fledermaus“, „Die lustige Witwe“, „Die Csárdásfürstin“ oder „Ein Walzertraum“.

Im September 2007 übernahm Burgschauspieler Robert Meyer die Direktion der Volksoper. Nachdem viele seiner Vorgänger das Haus frühzeitig verlassen haben, hat Robert Meyer mit der Zusicherung, er würde ein Langzeitdirektor, das Vertrauen von Publikum, Ensemble und Mitarbeitern gewonnen. Rasch konnte er die Volksoper wieder als das Musiktheater Wiens positionieren, indem Unterhaltung gepaart mit größter künstlerischer Qualität geboten wird.

Bereits im ersten Jahr seiner Direktion gelang es dank seiner Popularität und mit einem ambitionierten Spielplan, Publikumsschichten zurückzugewinnen, die Auslastung zu erhöhen und die Einnahmen zu steigern. Auch auf dem Gebiet der Stammbesucher konnte ein großer Erfolg verbucht werden: Nachdem ein Jahrzehnt lang die Zahl der Abonnenten stetig zurückging, ist sie in diesem Jahr massiv angestiegen. Auch die Zahl der Wahlabonnenten wurde versiebenfacht.

Besonderes Augenmerk legt Meyer in seiner Programmierung auf die Operette, an deren Aufwertung er arbeitet. Daneben zählen Opern des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, klassisches Musical und Ballett zu den Repertoiresäulen der Volksoper. Mit „Volksoper Spezial“ wurde eine 5. Sparte geschaffen, die Soireen, Kabarettistisches und Parodistisches umfasst und die Bedeutung von Schauspieler-Musiktheater an der Volksoper unterstreicht. Neben Schauspielerkollegen aus Burgtheater, Josefstadt und Volkstheater steht Publikumsmagnet Robert Meyer selbst in zahlreichen Vorstellungen auf der Bühne der Volksoper.

Mit einem kinderfreundlichen Programm, Kinder-Workshops, Ermäßigungen, Kinder-Zyklen, Schulprojekten und Führungen wird Kindern der Zugang zur Welt des Musiktheaters erleichtert.

By Bwag - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34011212
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