Bach Consort Wien

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Mai 2024
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Programm und Besetzung

Ruben Dubrovsky

Johann Sebastian Bach

19.30 Uhr – 21.30 Uhr  Brahms-Saal
INTERPRETEN
Bach Consort Wien
Rubén Dubrovsky | Dirigent
Chen Reiss | Sopran
PROGRAMM
Johann Sebastian Bach: Ouverture Nr. 2 h-Moll, BWV 1067
Johann Sebastian Bach: Mein Herz schwimmt im Blut. Kantate, BWV 199
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur, BWV 1051
Johann Sebastian Bach: Ich habe genug. Kantate e-Moll, BWV 82

22.05.2024

PERFORMER
Bach Consort Wien
Ruben Dubrovsky | Management
Nils Mönkemeyer | Viola
PROGRAMM
Bratsche Latina
Musik war für die schwarze Bevölkerung Südamerikas ein wichtiger Identifikationsort und auch ein Mittel des Widerstands.
Ihre Rhythmen, die sich seit dem 16. Jahrhundert mit der spanischen Musik vermischen,
mit den spanischen Rückkehrern erneut den Atlantik überqueren und nach und nach ganz Europa erobern. Auch Johann Sebastian Bach verwendet sie gerne, natürlich ohne zu wissen, woher sie stammen!

Musikverein Brahms-Saal

Lange Zeit hieß er nur der „Kleine Musikvereinssaal“, bis er 1937, zur 125-Jahr-Feier der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, den Namen erhielt, der seiner Bedeutung ganz entspricht: Brahms-Saal. Johannes Brahms trat nicht nur persönlich in diesem Raum auf, er stand auch hinter dem ersten Konzert, das hier stattfand. Clara Schumann gab es am 19. Jänner 1870. Die Maßstäbe, die damit gesetzt wurden, gelten bis heute. Der Brahms-Saal ist einer der stärksten Anziehungspunkte für die weltbesten Kammermusikensembles und Liedsänger geblieben.

 

Mit knapp sechshundert Plätzen ist der Saal prädestiniert für die intimen Seiten klassischer Musik. Der Klang des Raumes spielt dabei auf ideale Weise mit: Der Brahms-Saal – 32,50 Meter lang, 10,30 Meter breit und 11 Meter hoch – verfügt über eine ähnlich brillante Akustik wie der Große Musikvereinssaal.

 

Als ein „wahres Schatzkästlein“ beschrieb man den Kleinen Musikvereinssaal, als das Musikvereinsgebäude 1870 eröffnet wurde. Man fand sogar, dieser Saal verdiene womöglich noch mehr Bewunderung als der Große Musikvereinssaal: „Fast möchte man ihm den Preis zuerkennen in seiner Ruhe und einfachen Erhabenheit …“ Dass Theophil Hansen mit dem Brahms-Saal ein architektonisches Meisterstück des Historismus gelungen war, ist evident. Die „griechische Renaissance“, der er sich mit Anspielungen ans klassische Hellas verschrieb, macht diesen Saal tatsächlich zu einem Tempel der Kammermusik.

 

1993 wurde der Brahms-Saal einer umfassenden Renovierung unterzogen. Dabei griff man auf Originalentwürfe aus dem Kupferstichkabinett der Akademie der Bildenden Künste Wien zurück. Sie machten es möglich, die originale Farbgebung des Musikvereinsarchitekten Hansen zu rekonstruieren: grüne Wände, rote Säulen und viel Gold.Als der Brahms-Saal 1993 so der Öffentlichkeit übergeben wurde, schrieb eine Wiener Tageszeitung: „Um nicht zu viel zu versprechen, es ist der schönste, prunkvollste, repräsentativste Kammermusiksaal geworden, den unsereins irgendwo auf der Welt kennt.“

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