Die Hochzeit des Figaro

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Januar 2023 Next
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Hier Graf und Gräfin Almaviva, dort das verliebte Paar Figaro und Susanna. Hier Pflichten, dort die Liebe, die ihr eigenes Recht einfordert. Regisseur Marco Arturo Marelli belässt die Handlung in ihrer Zeit und lenkt doch den Blick auf die Aktualität des Werkes: Bestehende Machstrukturen werden infrage gestellt – ein Wagnis zur Zeit der Uraufführung! Viel Wortwitz und Situationskomik machten es möglich und amüsieren ungemindert auch heute.


In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Werkbeschreibung

Im Jahr 1785 griffen Wolfgang Amadeus Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte einen französischen Stoff mit revolutionärer Sprengkraft auf: Beaumarchais' Komödie "Der tolle Tag". Den brisanten Konflikt zwischen Adel und Bürgertum spielten Mozart und Da Ponte im Privaten durch - als Kampf zwischen frivoler Anmaßung des Herrn und ehrlichem Gefühl des Dieners. Graf Almaviva sucht aus reiner Langeweile kleine amouröse Abenteuer abseits seiner Ehe. Stets kommt ihm dabei der pubertäre Page Cherubino in die Quere, der von seiner Verliebtheit in alles, was weiblich ist, von einer zur anderen getrieben wird. Seinen Kammerdiener Figaro macht sich der Graf zum Gegner, als er dessen Braut, Susanna, nachstellt. Um die Hochzeit überhaupt zu verhindern, stachelt er Marcellina, die Haushälterin des Arztes Dr. Bartolo, auf, ihre alten Rechte geltend zu machen: Sie hat Figaro ein Darlehen gewährt, doch dafür musste er ihr im Falle der Zahlungsunfähigkeit die Ehe versprechen. Figaro und Susanna wiederum haben die betrogene Gräfin auf ihrer Seite und spinnen ebenfalls eine Intrige gegen den Grafen: Susanna vereinbart zum Schein ein Stelldichein im nächtlichen Garten, zu dem die als Kammerzofe verkleidete Gräfin erscheint. Im Dunkel des Gartens steuern die Verwicklungen auf den Höhepunkt zu, um sich schließlich in Wohlgefallen aufzulösen.

Programm und Besetzung

Regie, Bühne und Licht: Marco Arturo Marelli
Kostüme: Dagmar Niefind

Fotogalerie

Volksoper Wien

Öffentliche Verkehrsmittel:

U-Bahnlinie U6
Straßenbahnen 40, 41, 42
Bus 40A
Haltestelle „Währinger Straße / Volksoper“

Ein Taxistandplatz befindet sich am Währinger Gürtel.
Parkgaragen im WIFI und im AKH

 

Die Volksoper ist Wiens großes Haus für Operette, Oper, Musical und Ballett, das anspruchsvolle musikalische Unterhaltung bietet. Farbig, vielschichtig und lebensfroh widmet sie sich als einziges Wiener Haus dem Genre Operette.

Zwischen September und Juni stehen in knapp 300 Aufführungen rund 35 verschiedene Produktionen auf dem Programm des 1.337 Plätze fassenden Repertoiretheaters. Von der „Zauberflöte“ bis zu „Turandot“, vom Musical „My Fair Lady“ bis zum Ballett „Ein Sommernachtstraum“ reicht dabei das Repertoire der Volksoper Wien. Nicht zu vergessen Operettenklassiker wie „Die Fledermaus“, „Die lustige Witwe“, „Die Csárdásfürstin“ oder „Ein Walzertraum“.

Im September 2007 übernahm Burgschauspieler Robert Meyer die Direktion der Volksoper. Nachdem viele seiner Vorgänger das Haus frühzeitig verlassen haben, hat Robert Meyer mit der Zusicherung, er würde ein Langzeitdirektor, das Vertrauen von Publikum, Ensemble und Mitarbeitern gewonnen. Rasch konnte er die Volksoper wieder als das Musiktheater Wiens positionieren, indem Unterhaltung gepaart mit größter künstlerischer Qualität geboten wird.

Bereits im ersten Jahr seiner Direktion gelang es dank seiner Popularität und mit einem ambitionierten Spielplan, Publikumsschichten zurückzugewinnen, die Auslastung zu erhöhen und die Einnahmen zu steigern. Auch auf dem Gebiet der Stammbesucher konnte ein großer Erfolg verbucht werden: Nachdem ein Jahrzehnt lang die Zahl der Abonnenten stetig zurückging, ist sie in diesem Jahr massiv angestiegen. Auch die Zahl der Wahlabonnenten wurde versiebenfacht.

Besonderes Augenmerk legt Meyer in seiner Programmierung auf die Operette, an deren Aufwertung er arbeitet. Daneben zählen Opern des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, klassisches Musical und Ballett zu den Repertoiresäulen der Volksoper. Mit „Volksoper Spezial“ wurde eine 5. Sparte geschaffen, die Soireen, Kabarettistisches und Parodistisches umfasst und die Bedeutung von Schauspieler-Musiktheater an der Volksoper unterstreicht. Neben Schauspielerkollegen aus Burgtheater, Josefstadt und Volkstheater steht Publikumsmagnet Robert Meyer selbst in zahlreichen Vorstellungen auf der Bühne der Volksoper.

Mit einem kinderfreundlichen Programm, Kinder-Workshops, Ermäßigungen, Kinder-Zyklen, Schulprojekten und Führungen wird Kindern der Zugang zur Welt des Musiktheaters erleichtert.

By Bwag - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34011212
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