Johannes Brahms, Requiem
Mai 2026 | ||||||
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Hören Sie Johannes Brahms’ berühmtes Deutsches Requiem im Stephansdom – ein beeindruckendes Werk, das nicht als Trauermusik gedacht ist, sondern vielmehr dazu bestimmt ist, jene zu trösten, „die Leid tragen“.
Obwohl der Titel anderes vermuten lässt, ist das Deutsche Requiem im eigentlichen Sinne keine Totenmesse. Im Mittelpunkt steht nicht die ewige Ruhe der Verstorbenen, sondern der Trost der Hinterbliebenen. Es ist Musik vor allem für die Lebenden und spiegelt durch die Textauswahl die Absichten und persönlichen Gefühle des Komponisten wider, der kurz zuvor seine Mutter verloren hatte.
„Seit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist in diesem Genre nichts geschrieben worden, was sich neben Brahms’ Deutschem Requiem behaupten kann“, urteilte der schwer zu beeindruckende Musikkritiker Eduard Hanslick begeistert über das Werk, das Brahms zum Durchbruch verhalf und zu seiner beliebtesten Komposition wurde.
Alois Glaßner leitet die mdw Sinfonietta und den Kammerchor gemeinsam mit dem Kammerchor der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar mit großem musikalischem Feingefühl zu herausragenden Leistungen. Das Repertoire ist breit gefächert und umfasst im Studienjahr in der Regel mindestens ein A-cappella-Programm sowie ein chorsinfonisches Werk wie Händels Messias.
Programm und Besetzung
J. Brahms: Ein deutsches Requiem nach Worten der Heiligen Schrift, Op. 45
Dauer: 90 Minuten, keine Pause

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