ORF RSO Wien

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Programm und Besetzung

Freitag, 27. März 2026 - Großer Saal | 19:30 Uhr

ORF RSO Wien
Maxime Pascal, Dirigent
Othman Louati, Co-Dirigent, (Chaya Czernowin: NO!)
Sofia Jernberg, Sopran
Keren Motseri, Sopran

 

Programm

Claude Debussy - Prélude à l’après-midi d’un faune. Eglogue pour Orchestre d’après Mallarmé („Der Nachmittag eines Fauns“)

Chaya Czernowin - NO! (Österreichische Erstaufführung)

Pause

Nikolai Rimskij-Korsakow - Scheherazade. Symphonische Suite aus „Tausendundeine Nacht“, op. 35

Ende ca. 21:30 Uhr

 

 

Samstag, 11. April 2026 - Großer Saal | 19:30 Uhr

ORF RSO Wien
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Elim Chan, Dirigentin
Alexander Vinogradov, Bass

 

Programm

Dmitrij Schostakowitsch - Hamlet, op. 116; Auszüge aus der Filmmusik

Hector Berlioz - Tristia, op. 18

Pause

Dmitrij Schostakowitsch - Symphonie Nr. 13, op. 113, „Babij Jar”

Ende ca. 21:30 Uhr

 

 

Freitag, 22. Mai 2026 - Großer Saal | 19:30 Uhr

ORF RSO Wien
Thomas Adès, Dirigent
Nicolas Altstaedt, Violoncello
Dénes Várjon, Klavier

 

Programm

Charles Edward Ives - The Unanswered Question

György Kurtág - Doppelkonzert für Klavier, Violoncello und zwei Kammerensembles, op. 27/2

Pause

Thomas Adès - Lieux Retrouves (Fassung für Violoncello und Orchester)

Peter Iljitsch Tschaikowskij - Francesca da Rimini. Symphonische Dichtung für Orchester, op. 32 (Fantasie d’apres Dante)

Ende ca. 21:30 Uhr

 

 

Samstag, 3. Oktober 2026 - Großer Saal | 19:00 Uhr

ORF RSO Wien
Markus Poschner, Dirigent und Moderation

 

Programm

Poschners Meilensteine

Dmitrij Schostakowitsch - Symphonie Nr. 9 Es-Dur, op. 70

Ende ca. 20:00 Uhr

 

 

Donnerstag, 5. November 2026 - Großer Saal | 19:30 Uhr

ORF RSO Wien
Ingo Metzmacher, Dirigent
Tabea Zimmermann, Viola

 

Programm

Felix Mendelssohn Bartholdy - Ouvertüre zur Schauspielmusik „Ein Sommernachtstraum“, op. 21

Egon Wellesz - Prosperos Beschwörungen. Fünf symphonische Stücke nach Shakespeares „Der Sturm“, op. 53

Pause

Hector Berlioz - Harold in Italien. Symphonie in vier Sätzen, op. 16

Ende ca. 21:45 Uhr

 

 

Freitag, 4. Dezember 2026 - Großer Saal | 19:30 Uhr

ORF RSO Wien
Markus Poschner, Dirigent
Sarah Wegener, Sopran
Rafael Fingerlos, Bariton

 

Programm

Emilie Mayer - Symphonie Nr. 7 f-Moll

Pause

Alexander Zemlinsky - Lyrische Symphonie in sieben Gesängen nach Gedichten von Rabindranath Tagore für Sopran, Bariton und Orchester, op. 18

Ende ca. 21:30 Uhr

 

 

Donnerstag, 18. März 2027 - Großer Saal | 19:30 Uhr

ORF RSO Wien
Maxime Pascal, Dirigent
Jess Gillam, Altsaxophon

 

Programm

Bernd Alois Zimmermann - Musique pour les soupers du Roi Ubu

Claude Debussy - Rhapsodie für Altsaxophon und Orchester

Pause

Igor Strawinsky - Der Feuervogel; Ballettfassung 1910

Ende ca. 21:30 Uhr

 

 

Donnerstag, 15. April 2027 - Großer Saal | 19:30 Uhr

ORF RSO Wien
Markus Poschner, Dirigent
Edgar Moreau, Violoncello

 

Programm

Édouard Lalo- Ouvertüre zu „Le Roi d’Ys“; Konzert für Violoncello und Orchester d-Moll, op. 20

Pause

Paul Hindemith - Symphonie „Mathis der Maler“

Ende ca. 21:30 Uhr

 

 

Dienstag, 4. Mai 2027 - Großer Saal | 19:00 Uhr

ORF RSO Wien
Markus Poschner, Dirigent und Moderation

 

Programm

Poschners Meilensteine

Béla Bartók - Konzert für Orchester, Sz 116

Ende ca. 20:15 Uhr

 

 

Donnerstag, 3. Juni 2027 - Großer Saal | 19:30 Uhr

ORF RSO Wien
Marta Gardolińska, Dirigentin
Alexander Malofeev, Klavier

 

Programm

Grażyna Bacewicz - Musica sinfonica in tre movimenti

Camille Saint-Saëns - Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll, op. 22

Pause

Edward Elgar - Variationen über ein Originalthema („Enigma“) für Orchester, op. 36

Ende ca. 21:30 Uhr

 

 

Freitag, 25. Juni 2027 - Großer Saal | 19:30 Uhr

ORF RSO Wien
Studierende der mdw

 

Programm

Diplomprüfung Dirigieren der mdw

Die Dirigent:innen sowie das Programm werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Ende ca. 22:00 Uhr

Musikverein Wien Goldener Saal

1812 wurde die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien von Joseph Sonnleithner gegründet. Ab November 1831 veranstaltete sie Konzerte in einem Saal an den Tuchlauben Nr. 12, der sich mit nur 700 Sitzplätzen bald als zu klein erwies.
1863 stimmte Kaiser Franz Joseph dem Vorschlag des beim Innenministerium für die neue Wiener Ringstraßenzone zuständigen Stadterweiterungsfonds zu, der Gesellschaft das dem Staat gehörende Areal am Wienfluss neben dem Bauplatz des Künstlerhauses, gegenüber der Karlskirche, unentgeltlich für ein Konzertgebäude zu überlassen.
Mit der Planung wurde der klassizistische Architekt Theophil von Hansen beauftragt. Es sollten zwei Säle werden, ein großer für Orchester- und ein kleiner für Kammermusikkonzerte. Sämtliche Steinmetzarbeiten führte die Wiener Firma Anton Wasserburger aus; nach ihren Eigenschaften, aber auch ihrer Verfügbarkeit, wurden Sandsteine aus Breitenbrunn und St. Margarethen, harte Kalksteine von Kaisersteinbruch am Leithagebirge und Wöllersdorf verwendet.
Das Haus wurde am 6. Jänner 1870 mit einem feierlichen Konzert eröffnet, und die Kritik lobte sogleich einhellig die grandiose Akustik des Großen Saales, dessen Ruhm sich in kurzer Zeit in der ganzen Welt verbreitete. Auch der kleine Saal, der 1937 nach Johannes Brahms benannt wurde, erhielt bald den Ruf, ein idealer Ort für Kammermusik zu sein.
Im Jahr 2004 wurden vier kleinere, unterirdische Säle eröffnet, die für Konzerte ebenso wie für Proben, Konferenzen, Workshops oder Empfänge konzipiert sind und für größtmögliche Flexibilität in der Nutzung mit modernster Technik ausgestattet wurden. Ursprünglich hätte diese Erweiterung vom amerikanischen Musikmäzen Alberto Vilar finanziert werden sollen. Nachdem dieser abgesprungen war, half der austro-kanadische Industrielle Frank Stronach aus.
 

Großer Saal (Goldener Saal)

"So hoch auch die Erwartungen gehen mochten, so wurden sie doch von dem ersten Eindruck des Saales überboten, der an architektonischer Schönheit und stilvoller Pracht einzig in seiner Art dasteht." So schrieb die Presse über die Eröffnung des neuen Musikvereinsgebäudes und das erste Konzerte im Großen Musikvereinssaal am 6. Januar 1870.
Der Eindruck muß überwältigend gewesen sein - so überwältigend, daß Wiens Kritikerpapst Eduard Hanslick irritiert die Frage aufwarf, ob dieser Große Musikvereinssaal "nicht zu glänzend und prachtvoll sei für einen Concertsaal". "Von allen Seiten quellen Gold und Farben ..."

 

Brahms Saal

"Um nicht zu viel zu versprechen, es ist der schönste, prunkvollste, repräsentativste Kammermusiksaal geworden, den unsereins irgendwo auf der Welt kennt." So schrieb eine Wiener Tageszeitung im Oktober 1993, als der Brahms-Saal nach aufwendigen Renovierungsarbeiten der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Die Überraschung war perfekt. Man erlebte einen völlig neuen Saal. Denn anders als der Große Musikvereinssaal hatte der Brahms-Saal sein Gesicht im Lauf der Zeit recht stark verändert. Wann und wie er zu jener leicht tristen Schummrigkeit gekommen war, in der die Musikfreunde ihn vor 1993 kannten, ließ sich nicht genau eruieren. Aber fest stand, dass er einst ganz anders ausgesehen haben musste. In den "Blättern der Erinnerung an den Bau und die Eröffnung des neuen Hauses der Gesellschaft der Musikfreunde" wurde der Kleine Saal, wie er damals noch hieß, als ein "wahres Schatzkästlein" beschrieben.

 

Gläserner Saal 

Von der Konzertveranstaltung bis zum erlesenen Bankett. Der Gläserne Saal / Magna Auditorium ist nicht nur der größte der 4 neuen Säle des Musikvereins. Er ist auch der flexibelste.

Hubpodien machen innerhalb kürzester Zeit aus einem Konzertsaal ein Tagungszentrum, aus einem Kino einen Ballsaal, aus einer Bühne einen Laufsteg. Modernste Technik für Ton, Licht,Video und Datengroßbildprojektionen schaffen ideale Voraussetzungen für halbszenische Produktionen.
Der Gläserne Saal / Magna Auditorium wurde vom Wiener Architekten Wilhelm Holzbauer gestaltet. Bei einer Raumhöhe von 8 Meter fasst er – inklusive Galerie – 380 Personen.

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