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Der Opernball

VenueVolksoper Wien
CalendarDo. 10 Dez. 2026 - Do. 04 Feb. 2027
Inhalt / Details

Das Ehepaar Georges und Marguérite ist stets auf der Suche nach neuen Abenteuern: Um ihrer eigenen Liebe neuen Schwung zu verleihen, überredet Marguérite ihre naive Freundin Angèle zu einem Treuetest mit Partnertausch beim Opernball. Zwei anonyme Einladungen zu einem Rendezvous werden von der diskreten Hausangestellten Hortense zugestellt, die listig einen dritten, identischen Brief an Angèles burschikose Schwester Henriette schreibt. Wenn nur Tante Palmira nichts von den Eskapaden ihrer Nichten erfährt! Aber einen Moment mal – wo ist eigentlich Onkel Theophil ...? Oh là là! Der junge Wiener Regisseur Moritz Franz Beichl inszeniert Heubergers großen Operettenklassiker als urkomische Geschichte über vier völlig unterschiedliche Paare, die sich in den Affären und Versuchungen des Paris der Belle Époque verstricken

 

Handlung

1. Akt

In Paris während des Karnevals weilt Paul Aubier mit seiner Frau Angèle zu Besuch bei Georges und Marguérite Duménil. Die in Sachen Ehetreue skeptische Marguérite überredet die gutgläubige Angèle, die beiden Ehemänner doch einmal auf die Probe zu stellen. In ihrem Auftrag schreibt das Kammermädchen Hortense zwei gleichlautende Briefe, die Paul und Georges zu einem Stelldichein mit einer adeligen Dame beim abendlichen Opernball einladen. Deren Kennzeichen sei ein rosa Domino. Heimlich schreibt Hortense noch einen dritten Brief an den Kadetten Henri, denn sie will selbst ebenso als rosa Domino erscheinen.

 

2. Akt

Im Maskengedränge des Opernballs tauchen nach und nach alle Beteiligten wieder auf. Der alte Beaubuisson wird von der Sängerin Féodara begleitet, Henri findet in Hortense den gesuchten rosa Domino, Georges in Angèle, Paul in Marguérite. In den Séparées hoffen Georges und Paul auf ihre Kosten zu kommen, aber die Damen haben mit den Kellnern ein Klingelzeichen vereinbart, bei dessen Ertönen die stürmischen Liebhaber mit einem Vorwand hinauskomplimentiert werden sollen. Dazu kommt es dann auch, und die enttäuschten Paul und Georges wundern sich noch mehr, als sie hier aufeinandertreffen.

Die Verwirrung nimmt zu, als sowohl Georges als auch Paul in Hortense ihren jeweiligen rosa Domino zu erkennen glauben. Georges versengt beim Küssen versehentlich mit seiner Zigarette ihren Domino, und Paul zerreißt ihr übereifrig den Mantel. Marguérite und Angèle, die von Hortenses Anwesenheit nichts wissen, vermuten sich gegenseitig in der Umworbenen. Schließlich bleiben die Herren ganz ohne rosa Dominos unter sich.

 

3. Akt

Wieder zu Hause, entdeckt Georges zufällig das Briefpapier, auf dem die Einladung zum Opernball geschrieben wurde und durchschaut die List der Frauen. Es kommt zu heftigen gegenseitigen Vorwürfen, auf dessen Höhepunkt sich Georges und Paul duellieren wollen. Endlich können die beiden Ehefrauen durch ihre unversehrten Dominokostüme beweisen, dass sie nicht zu weit gegangen sind. Stattdessen wird durch Henri der dritte Einladungsbrief bekannt und Hortense als dessen Urheberin entlarvt.

Operette von Richard Heuberger

Libretto von Victor Léon und Heinrich von Waldberg
Neufassung von Moritz Franz Beichl und Andreas Kouba

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Besetzung

Leitungsteam

Textliche Neufassung: Andreas Kouba
Textliche Neufassung: Moritz Franz Beichl
Regie: Moritz Franz Beichl
Bühnenbild: Monika Rovan
Kostümbild: Astrid Klein
Choreografie: Lukas Strasser
Chorleitung: Holger Kristen
Dramaturgie: Sophie Jira

 

Besetzung

Musikalische Leitung: Jakob Lehmann
Georges Duménil: Carsten Süss
Marguérite, seine Frau: Annette Dasch
Paul Aubier: Jakob Semotan
Angèle, seine Verlobte: Johanna Arrouas
Henriette, Angèles Schwester: Hannah Fheodoroff
Hortense, Kammermädchen: Juliette Khalil
Palmira Beaubuisson, Tante von Angèle und Henriette: Ulrike Steinsky
Theophil, ihr Mann: Martin Winkler
Colette Wamplinger: Paula Nocker
Philippe, Oberkellner: Nicolaus Hagg
Jean, Kellner: Skye MacDonald

Veranstaltungsort
Volksoper Wien

Öffentliche Verkehrsmittel:

U-Bahnlinie U6
Straßenbahnen 40, 41, 42
Bus 40A
Haltestelle „Währinger Straße / Volksoper“

Ein Taxistandplatz befindet sich am Währinger Gürtel.
Parkgaragen im WIFI und im AKH

 

Die Volksoper ist Wiens großes Haus für Operette, Oper, Musical und Ballett, das anspruchsvolle musikalische Unterhaltung bietet. Farbig, vielschichtig und lebensfroh widmet sie sich als einziges Wiener Haus dem Genre Operette.

Zwischen September und Juni stehen in knapp 300 Aufführungen rund 35 verschiedene Produktionen auf dem Programm des 1.337 Plätze fassenden Repertoiretheaters. Von der „Zauberflöte“ bis zu „Turandot“, vom Musical „My Fair Lady“ bis zum Ballett „Ein Sommernachtstraum“ reicht dabei das Repertoire der Volksoper Wien. Nicht zu vergessen Operettenklassiker wie „Die Fledermaus“, „Die lustige Witwe“, „Die Csárdásfürstin“ oder „Ein Walzertraum“.

Im September 2007 übernahm Burgschauspieler Robert Meyer die Direktion der Volksoper. Nachdem viele seiner Vorgänger das Haus frühzeitig verlassen haben, hat Robert Meyer mit der Zusicherung, er würde ein Langzeitdirektor, das Vertrauen von Publikum, Ensemble und Mitarbeitern gewonnen. Rasch konnte er die Volksoper wieder als das Musiktheater Wiens positionieren, indem Unterhaltung gepaart mit größter künstlerischer Qualität geboten wird.

Bereits im ersten Jahr seiner Direktion gelang es dank seiner Popularität und mit einem ambitionierten Spielplan, Publikumsschichten zurückzugewinnen, die Auslastung zu erhöhen und die Einnahmen zu steigern. Auch auf dem Gebiet der Stammbesucher konnte ein großer Erfolg verbucht werden: Nachdem ein Jahrzehnt lang die Zahl der Abonnenten stetig zurückging, ist sie in diesem Jahr massiv angestiegen. Auch die Zahl der Wahlabonnenten wurde versiebenfacht.

Besonderes Augenmerk legt Meyer in seiner Programmierung auf die Operette, an deren Aufwertung er arbeitet. Daneben zählen Opern des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, klassisches Musical und Ballett zu den Repertoiresäulen der Volksoper. Mit „Volksoper Spezial“ wurde eine 5. Sparte geschaffen, die Soireen, Kabarettistisches und Parodistisches umfasst und die Bedeutung von Schauspieler-Musiktheater an der Volksoper unterstreicht. Neben Schauspielerkollegen aus Burgtheater, Josefstadt und Volkstheater steht Publikumsmagnet Robert Meyer selbst in zahlreichen Vorstellungen auf der Bühne der Volksoper.

Mit einem kinderfreundlichen Programm, Kinder-Workshops, Ermäßigungen, Kinder-Zyklen, Schulprojekten und Führungen wird Kindern der Zugang zur Welt des Musiktheaters erleichtert.

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