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Die Glasmenagerie

VenueKammerspiele der Josefstadt
CalendarMi. 10 März 2027 - Mo. 28 Juni 2027
Inhalt / Details

Die Glasme­nagerie

von Tennessee Williams

Premiere: Do. 11.03.2027

 

Deutsch von Jörn van Dyck

Tennessee Williams’ „Die Glasmenagerie“ gehört zu den berühmtesten Klassikern der Theaterliteratur. Mit dem stark autobiografisch geprägten Stück wurde Williams erstmals in New York am Broadway als Dramatiker bekannt. Die Geschichte kreist im St. Louis der 1930er Jahre um die Familie Wingfield, die auf ihre eigene Weise versucht, der trostlosen Realität zu entfliehen und sich in ihre Träume zu retten.

Die von ihrem Ehemann verlassene Amanda hat ihre beiden Kinder Tom und Laura unter prekären Umständen großgezogen, jetzt lebt sie nur noch in den Erinnerungen an ihre Jugend. Während sich Tom im rauschhaften Nachtleben ablenkt, hat sich seine Schwester Laura, umgeben von ihrer Glastiersammlung, in eine Fantasiewelt zurückgezogen.

Eines Abends wird Jim, ein Freund von Tom, zu einem feierlichen Dinner der Familie eingeladen, und es entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen Jim und Laura. Jim wird zur Sehnsuchtsfigur für die ganze Familie, die sich durch ihn Hoffnung auf ein besseres Leben verspricht. Als sich herausstellt, dass Jim bereits verlobt ist, bricht nicht nur Lauras gläserne Welt zusammen, auch die fragile Balance der gesamten Familie gerät ins Wanken.

Max Lindemann ist ein Experte für angelsächsische Stoffe des 20. Jahrhunderts, Geschichten, die von der Fremdbestimmtheit durch soziale Klassen und der Flucht in Illusionen erzählen. Nach seinen erfolgreichen Inszenierungen von Stücken US-amerikanischer Autoren wie Arthur Miller am Berliner Ensemble, John Steinbeck am Münchner Volkstheater oder Eugene O’Neill am Schauspiel Frankfurt widmet er sich in seiner ersten Arbeit für die Kammerspiele der Josefstadt dem Werk von Tennessee Williams.

  • Wo findet die Vorstellung statt?
    • Die Vorstellung findet in den Kammerspielen der Josefstadt, Rotenturmstraße 20, 1010 Wien, Österreich, statt. Das Theater liegt zentral und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Die U-Bahn-Linien U1 und U4 halten am Schwedenplatz.
  • Wann sollte ich ankommen?
    • Wir empfehlen, mindestens 20–30 Minuten vor der geplanten Beginnzeit einzutreffen, damit genügend Zeit für den Einlass und die Suche nach Ihrem Platz bleibt.
  • Sind die Sitzplätze nummeriert?
    • Die Sitzplatzregelungen können je nach Veranstaltung und Ticketkategorie variieren. Bitte prüfen Sie Ihre Eintrittskarte auf Informationen zu Ihrem Sitzplatz oder zur Sitzplatzregelung.
  • Ist der Veranstaltungsort barrierefrei zugänglich?
    • In den Kammerspielen ist kein Aufzug vorhanden. Die Plätze am Balkon sind barrierefrei zugänglich, das Parkett ist lediglich über Stiegen erreichbar.
  • Was passiert, wenn ich zu spät komme?
    • Ein verspäteter Einlass kann eingeschränkt sein, um die Vorstellung nicht zu stören. Falls ein späterer Einlass möglich ist, kann es sein, dass Sie bis zu einem geeigneten Zeitpunkt warten müssen, bevor Sie das Theater betreten.
Besetzung

Amanda Wingfield, Mutter: Maria Köstlinger

Tom Wingfield, ihr Sohn: Leonard Dick

Laura Wingfield, ihre Tochter: Irem Gökçen

Jim O'Connor, netter junger Mann: Samuel Simon

 

Stab

Regie: Max Lindemann

Bühnenbild: Simeon Melchior

Kostüme: Cédric Mpaka

Musik: Max Lindemann

Dramaturgie: Leonie Hahn

Licht: Sebastian Schubert

Veranstaltungsort
Kammerspiele der Josefstadt

Die traditionsreiche, beliebte Bühne in der Wiener City ist in den letzten Jahren ein modernes Theater geworden, das großartige Möglichkeiten für urbane, intelligente Unterhaltung bietet.

Herbert Föttinger hat die mehr als 100 Jahre alten Kammerspiele seit 2006 als zeitgenössische Stadtkomödie positioniert, an der vorwiegend heutige Autoren aufgeführt werden, die gesellschaftspolitisch relevante Themen mit Humor, Ironie und Leichtigkeit verhandeln.

"Am Anfang meiner Intendanz wurde mir geraten, eher so zu tun, als würden die Kammerspiele gar nicht zur Josefstadt gehören, es sei ja nur Boulevard am Programm. Das Gegenteil möchte ich, in dem ich sie nach den Plänen von Max Reinhardt nun vielmehr "Kammerspiele der Josefstadt" nenne."

Ein ungebrochener Publikumsmagnet sind die Kammerspiele in der Wiener Innenstadt. Die chice Bühnenbildästhetik passt zum pulsierenden Leben der City.
Publikumslieblinge und Stars aus TV, Kabarett und Film gibt es hier live im intimen, 394 Sitzplätze fassendem Theater zu erleben.
 

Historisches 

1910 Die Wiener Kammerspiele werden nach einem Entwurf von Franz Freiherr von Krauss und Josef Tölk gebaut.

1916 wird die Direktion und die Spielleitung an Herbert Jhering übergeben, anschließend leitet Alfred Bernau das Theater, das damals zum ersten Mal als "Wiener Kammerspiele" bezeichnet wird.

1919 Die Kammerspiele kommen unter die Zentralleitung des Deutschen Volkstheaters.

1925 Ludwig Körner leitet die Wiener Kammerspiele und es kommt zu einer Interessensgemeinschaft mit den "Reinhardt-Bühnen" in Wien und Berlin. Unter Körners Leitung werden die Kammerspiele die Zweitbühne des Theaters in der Josefstadt, dem sie seitdem, mit einigen Jahren Unterbrechung, angehören. Betriebsführung, Ensemble und Rechtsträger sind seither identisch mit dem Theater in der Josefstadt.

1973 Neugestaltung durch den Architekten Prof. Otto Niedermoser.

2013 wurden die Kammerspiele der Josefstadt in 5,5 Monaten einer umfassenden Generalrenovierung unterzogen.

Grund für den großen Erfolg der Kammerspiele sind und waren populäre Schauspieler und ihre Leidenschaft, Komödien zu spielen: Susanne Almassy, Senta Berger, Karlheinz Böhm, Walter Giller, Johannes Heesters, Christiane Hörbiger, Gertraud Jesserer, Ossy Kolmann, Cissy Kraner, Georg Kreisler, Lotte Ledl, Helmuth Lohner, Marianne Mendt, Karl Merkatz, Fritz Muliar, Susi Nicoletti, Christine Ostermayer, Elfriede Ott, Gunter Philipp, Otto Schenk, Ernst Stankovski, Erwin Steinhauer, Nadja Tiller, Peter Weck, Klaus Wildbolz, Bibiana Zeller u.v.a.

Unvergessene Stars der Kammerspiele: Max Böhm, Alfred Böhm, Fritz Eckhardt, Richard Eybner, Adrienne Gessner, Erik Frey, Heinz Conrads, Vilma Degischer, Axel von Ambesser, Paul Hörbiger, Lotte Lang, Hans Jaray, Maria Andergast, Marte Harell, Hans Holt, Hilde Krahl, Nicolin Kunz, Albert Bassermann, Siegfried Lowitz, Carl Merz, Hans Moser, Dorothea Neff, Elisabeth Neumann-Viertel, Jane Tilden, Karl Paryla, Helmuth Qualtinger, Gerhard Riedmann, Annie Rosar, Leopold Rudolf, Marianne Schönauer, Karl Schönböck, Kurt Sowinetz, Georg Thomalla, Hans Thiming, Helene Thiming, Luise Ullrich, Ernst Waldbrunn, Guido Wieland, Hugo Wiener, Grete Zimmer, Kurt Heintel u.v.a.

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