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Im Weißen Rössl

VenueVolksoper Wien
CalendarFr. 23 Apr. 2027 - Sa. 29 Mai 2027
Inhalt / Details

Mit dieser Neuinszenierung des Operettenklassikers „Gasthaus Weißes Pferd“ begibt sich Regisseur Jan Philipp Gloger auf die Suche nach den zeitgenössischen Aspekten des Stücks, die er vor allem im Thema Tourismus erkennt. Kommen Sie mit uns ins Salzkammergut und werfen Sie einen Blick hinter die Fassade des traditionsreichen Hotels!

 

Inhalt

„Im Gasthaus Weißes Pferd am Wolfgangsee ist alles gut und unbeschwert!“

1. Akt

Es herrscht Hochsaison im Gasthaus „Weißes Pferd“ am Wolfgangsee, einer der schönsten Urlaubsregionen Österreichs. Touristen strömen herein, von ihren Reiseleitern zur Eile gedrängt. Mitten im Trubel erscheint Oberkellner Leopold. Er versteht es meisterhaft, die chaotische Menge in Schach zu halten und dabei stets die für österreichische Kellner so typische, gewitzte Art an den Tag zu legen. Was ihn wirklich quält, ist seine unerwiderte Liebe zu seiner resoluten Chefin Josepha, die ihn abweisend behandelt und sehnsüchtig auf die Ankunft eines ihrer Stammgäste wartet, des gutaussehenden Dr. Erich Siedler. Im Hotel angekommen, interessiert sich Dr. Siedler nicht mehr für Josepha, sondern für Ottilie, eine andere Hotelgäste und Tochter von Wilhelm Giesecke, einem mürrischen Textilunternehmer aus Berlin. Giesecke ist alles andere als in Urlaubsstimmung: Ein Rechtsstreit mit seinem Rivalen Herrn Sülzheimer macht ihn wütend. Was er nicht weiß: Dr. Siedler ist Herr Sülzheimers Anwalt. Und obendrein hat Dr. Siedler das letzte freie Zimmer mit Balkon ergattert. Unbemerkt von Herrn Giesecke verlieben sich Dr. Siedler und Ottilie … eine hervorragende Wendung, aus Leopolds Sicht.

„Es tut so weh, das mitanzusehen!“

 

2. Akt

Die Spannung zwischen Josepha und Leopold wird von Tag zu Tag spürbarer. Als Leopold seinem Rivalen keine Sonderbehandlung gewährt, eskaliert die Situation schnell: Josepha entlässt Leopold, der nur allzu gern sofort geht, um noch mehr Kummer zu vermeiden. Gleichzeitig treffen neue Gäste ein, darunter der charmante Sigismund Sülzheimer, Sohn von Herrn Gieseckes Erzfeind. Dr. Siedler hat ihn rufen lassen, um den anhängigen Patentstreit beizulegen, indem er Ottilie und Sigismund verkuppelt. Siedler weiht Giesecke in seinen Plan ein, der damit einverstanden ist. Der gutaussehende Sigismund verliebt sich jedoch sofort in die wortkarge Klara; sie ist in Begleitung ihres Vaters, des schwäbischen Professors Hinzelmann, eines bescheidenen Kulturreisenden. Plötzlich verbreitet sich die Nachricht, dass der Kaiser auf dem Weg nach St. Wolfgang ist, was im Gasthaus „Zum Weißen Pferd“ für große Aufregung sorgt: Wo soll er nur residieren? Und wie soll das alles ohne Oberkellner funktionieren? Josepha bittet Leopold inständig, zurückzukommen und sie zu unterstützen. Leopold – stark angetrunken – willigt unter einer Bedingung ein: Dr. Siedler muss gehen! Als der Kaiser im Hotel eintrifft, entbrennt die Spirale der Eifersucht zwischen den Liebenden von neuem …

„Ich weiß, was Genie ist.“

 

3. Akt

Im Gasthaus „Zum Weißen Pferd“ hofft der Kaiser endlich Ruhe zu finden, doch die Touristen amüsieren sich köstlich über seine Anwesenheit. Inmitten dieses Trubels führen Josepha und der Kaiser ein tiefgründiges und alles veränderndes Gespräch. Während sich der Urlaub langsam dem Ende zuneigt, finden die Paare endlich zueinander: Klara und Sigismund haben sich verliebt, auch wegen der charmanten Schwächen des jeweils anderen. Siedler offenbart Giesecke, dass er als Heiratsvermittler doch nicht erfolgreich war, aber Ottilie selbst heiraten möchte. Und Josepha und Leopold geben sich endgültig das Jawort und beginnen ihre gemeinsame Zukunft.

Ein Singspiel von Ralph Benatzky

Libretto von Hans Müller und Erik Charell, Liedtexte von Robert Gilbert
Musikalische Nummern von Robert Stolz, Bruno Granichstaedten und Robert Gilbert

In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln

Besetzung

Leitungsteam

Regie: Jan Philipp Gloger

Bühnenbild: Christof Hetzer

Kostümbild: Justina Klimczyk

Choreografie: Florian Hurler

Lichtdesign: Alex Brok

Dramaturgie: Magdalena Hoisbauer

Chorleitung: Roger Díaz-Cajamarca

Choreinstudierung 2025/26: Holger Kristen

Sounddesign: Martin Lukesch

Veranstaltungsort
Volksoper Wien

Öffentliche Verkehrsmittel:

U-Bahnlinie U6
Straßenbahnen 40, 41, 42
Bus 40A
Haltestelle „Währinger Straße / Volksoper“

Ein Taxistandplatz befindet sich am Währinger Gürtel.
Parkgaragen im WIFI und im AKH

 

Die Volksoper ist Wiens großes Haus für Operette, Oper, Musical und Ballett, das anspruchsvolle musikalische Unterhaltung bietet. Farbig, vielschichtig und lebensfroh widmet sie sich als einziges Wiener Haus dem Genre Operette.

Zwischen September und Juni stehen in knapp 300 Aufführungen rund 35 verschiedene Produktionen auf dem Programm des 1.337 Plätze fassenden Repertoiretheaters. Von der „Zauberflöte“ bis zu „Turandot“, vom Musical „My Fair Lady“ bis zum Ballett „Ein Sommernachtstraum“ reicht dabei das Repertoire der Volksoper Wien. Nicht zu vergessen Operettenklassiker wie „Die Fledermaus“, „Die lustige Witwe“, „Die Csárdásfürstin“ oder „Ein Walzertraum“.

Im September 2007 übernahm Burgschauspieler Robert Meyer die Direktion der Volksoper. Nachdem viele seiner Vorgänger das Haus frühzeitig verlassen haben, hat Robert Meyer mit der Zusicherung, er würde ein Langzeitdirektor, das Vertrauen von Publikum, Ensemble und Mitarbeitern gewonnen. Rasch konnte er die Volksoper wieder als das Musiktheater Wiens positionieren, indem Unterhaltung gepaart mit größter künstlerischer Qualität geboten wird.

Bereits im ersten Jahr seiner Direktion gelang es dank seiner Popularität und mit einem ambitionierten Spielplan, Publikumsschichten zurückzugewinnen, die Auslastung zu erhöhen und die Einnahmen zu steigern. Auch auf dem Gebiet der Stammbesucher konnte ein großer Erfolg verbucht werden: Nachdem ein Jahrzehnt lang die Zahl der Abonnenten stetig zurückging, ist sie in diesem Jahr massiv angestiegen. Auch die Zahl der Wahlabonnenten wurde versiebenfacht.

Besonderes Augenmerk legt Meyer in seiner Programmierung auf die Operette, an deren Aufwertung er arbeitet. Daneben zählen Opern des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, klassisches Musical und Ballett zu den Repertoiresäulen der Volksoper. Mit „Volksoper Spezial“ wurde eine 5. Sparte geschaffen, die Soireen, Kabarettistisches und Parodistisches umfasst und die Bedeutung von Schauspieler-Musiktheater an der Volksoper unterstreicht. Neben Schauspielerkollegen aus Burgtheater, Josefstadt und Volkstheater steht Publikumsmagnet Robert Meyer selbst in zahlreichen Vorstellungen auf der Bühne der Volksoper.

Mit einem kinderfreundlichen Programm, Kinder-Workshops, Ermäßigungen, Kinder-Zyklen, Schulprojekten und Führungen wird Kindern der Zugang zur Welt des Musiktheaters erleichtert.

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