Jeunesse All-Stars Konzert
Januar 2027 | ||||||
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Junge Talente treffen auf Jeunesse-All-Stars – das bedeutet Kammermusik auf höchstem Niveau. Elisabeth Leonskaja gab ihr erstes Jeunesse-Konzert 1979 im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses. Rafael Fingerlos gewann 2013 den Musica-Juventutis-Wettbewerb. The Strottern sind seit über 15 Jahren auf Tournee durch Österreich. Drei Generationen, drei musikalische Welten: eine Pianistin, die seit über 45 Jahren zu den Größten ihres Fachs zählt. Ein Bariton, der sich sowohl in der Wiener Staatsoper als auch an der Mailänder Scala zu Hause fühlt. Und ein Duo, das mit dem AMADEUS sowie dem German World Music Award ausgezeichnet wurde. Bei diesem Jeunesse All-Stars Konzert im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins treffen sie auf Mihály Berecz und Leonhard Baumgartner (Spotlight 2025|26) – begleitet von der Jeunesse, die ihnen allen eine Bühne geboten hat.
Programm und Besetzung
Interpreten
Rafael Fingerless – Bariton
Sascha El Mouissi – Klavier
Elisabeth Leonskaja – Klavier
Mihály Berecz – Klavier
The Strotters – Ensemble
Klemens Lendl – Violine, Gesang
David Müller – Gitarre, Gesang
Leonhard Baumgartner – Violine
Martin Nöbauer – Klavier
Teresa Vogl – Moderation
Musikverein Brahms-Saal
Lange Zeit hieß er nur der „Kleine Musikvereinssaal“, bis er 1937, zur 125-Jahr-Feier der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, den Namen erhielt, der seiner Bedeutung ganz entspricht: Brahms-Saal. Johannes Brahms trat nicht nur persönlich in diesem Raum auf, er stand auch hinter dem ersten Konzert, das hier stattfand. Clara Schumann gab es am 19. Jänner 1870. Die Maßstäbe, die damit gesetzt wurden, gelten bis heute. Der Brahms-Saal ist einer der stärksten Anziehungspunkte für die weltbesten Kammermusikensembles und Liedsänger geblieben.
Mit knapp sechshundert Plätzen ist der Saal prädestiniert für die intimen Seiten klassischer Musik. Der Klang des Raumes spielt dabei auf ideale Weise mit: Der Brahms-Saal – 32,50 Meter lang, 10,30 Meter breit und 11 Meter hoch – verfügt über eine ähnlich brillante Akustik wie der Große Musikvereinssaal.
Als ein „wahres Schatzkästlein“ beschrieb man den Kleinen Musikvereinssaal, als das Musikvereinsgebäude 1870 eröffnet wurde. Man fand sogar, dieser Saal verdiene womöglich noch mehr Bewunderung als der Große Musikvereinssaal: „Fast möchte man ihm den Preis zuerkennen in seiner Ruhe und einfachen Erhabenheit …“ Dass Theophil Hansen mit dem Brahms-Saal ein architektonisches Meisterstück des Historismus gelungen war, ist evident. Die „griechische Renaissance“, der er sich mit Anspielungen ans klassische Hellas verschrieb, macht diesen Saal tatsächlich zu einem Tempel der Kammermusik.
1993 wurde der Brahms-Saal einer umfassenden Renovierung unterzogen. Dabei griff man auf Originalentwürfe aus dem Kupferstichkabinett der Akademie der Bildenden Künste Wien zurück. Sie machten es möglich, die originale Farbgebung des Musikvereinsarchitekten Hansen zu rekonstruieren: grüne Wände, rote Säulen und viel Gold.Als der Brahms-Saal 1993 so der Öffentlichkeit übergeben wurde, schrieb eine Wiener Tageszeitung: „Um nicht zu viel zu versprechen, es ist der schönste, prunkvollste, repräsentativste Kammermusiksaal geworden, den unsereins irgendwo auf der Welt kennt.“

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