Living Legacies Ballett

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Living Legacies – George Balanchine, Christopher Wheeldon, Frederick Ashton | Ballett

 

Über das Werk

Living Legacies vereint George Balanchine, Christopher Wheeldon und Frederick Ashton.

Living Legacies – lebende Vermächtnisse – vereint mit George Balanchine und Frederick Ashton nicht nur zwei wegweisende Choreografen, deren Werke bis heute »State of the Art« einer jeden Ballettcompagnie sind und die die Kunst und Entwicklung des klassischen Tanzes entscheidend geprägt haben, sondern führt mit Christopher Wheeldon in die Gegenwart, macht Linien und Brücken deutlich. Nicht nur im Fortführen von choreografischen Traditionen, sondern auch in deren neu denken und interpretieren als auch durch die Tänzerinnen und Tänzer, die sich im Hier und Jetzt befinden, bleibt das Erbe des klassischen Balletts lebendig.

 

Wissenswertes

Mit Living Legacies kommt ei­ne neu zu­sam­men­ge­stell­te Pro­duk­ti­on in das Re­per­toire, die die Vi­si­on der Bal­lett­di­rek­to­rin Alessandra Ferri zum Le­ben er­weckt und den klas­si­schen Tanz im Heu­te ver­an­kert: »Er ge­hört zu uns. Ich ver­ste­he sei­ne Tie­fe, ähn­lich wie bei klas­si­scher Mu­sik: Sie kommt nie aus der Mo­de, weil sie ei­ne au­ßer­ge­wöhn­li­che Kunst­form ist. Na­tür­lich ent­ste­hen heu­te neue Wer­ke und neue For­men – und das ist wich­tig und wun­der­bar –, aber das Klas­si­sche ist un­se­re Iden­ti­tät. Und zu die­ser Iden­ti­tät ste­he ich. Das Pu­bli­kum, das in un­se­re Vor­stel­lun­gen kommt, er­war­tet Bal­lett, und die Tän­ze­rin­nen und Tän­zer, die ihr gan­zes Le­ben da­für trai­niert ha­ben, wol­len ge­nau das tan­zen. Es liegt in ih­rer DNA. Wir sind ei­ne klas­si­sche Com­pa­gnie und gleich­zei­tig of­fen für viel­sei­ti­ge Her­an­ge­hens­wei­sen an die­se Kunst­form. Wir ha­ben die Mög­lich­keit, das klas­si­sche Bal­lett wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, neue Er­zähl­wei­sen und Aus­drucks­for­men zu fin­den, oh­ne sei­ne Ur­sprün­ge zu ver­leug­nen.« 

Wäh­rend Balanchines Di­ver­ti­men­to Nr. 15 1990 sei­ne Pre­mie­re an der Wiener Staatsoper fei­er­te, er­le­ben Ashtons Rhap­so­dy und Wheeldons Within the Golden Hour ih­re Wie­ner Erst­auf­füh­run­gen in der Bal­lett-Ga­la 2026.

Programm und Besetzung

Divertimento Nr. 15

Musikalische Leitung: David Coleman

Choreografie: George Balanchine

Musik: Wolfgang Amadeus Mozart

Kostüme: Karinska

Einstudierung: Sandra Jennings

 

Within the Golden Hour

Musikalische Leitung: David Coleman

Choreografie: Christopher Wheeldon

Musik: Ezio Bosso, Antonio Vivaldi

Kostüme: Jasper Conran

Licht: Peter Mumford

 

Rhapsody

Musikalische Leitung: David Coleman

Klavier: Yoko Kikuchi

Choreografie & Bühne: Frederick Ashton

Musik: Sergei Rachmaninow

Kostüme rekonstruiert von: Natalia Stewart

Licht: Peter Teigen

Wiener Staatsoper

 

Öffentliche Verkehrsmittel


U-Bahn: U1, U2, U4
Straßenbahnen: 1, 2, D, 62, 65
Autobus: 59A
Lokalbahn: Badner Bahn

Es befinden sich Taxistände in der Nähe.

 

Mit dem Auto / Parken


Parken Sie 8 Stunden um € 6,-!
Die Wiener Staatsoper und die ÖPARK-Kärntnerringgarage in der Mahlerstraße 8, unter den Ringstraßengalerien, bieten dem Publikum der Wiener Staatsoper eine vergünstigte Parkpauschale.

Ab Einfahrt in die Kärntnerringgarage können Sie 8 Stunden parken und zahlen nach Entwertung Ihres Tickets bei einem der Rabattiergeräte, die in der Wiener Staatsoper aufgestellt sind nur eine Pauschale von 6,- Euro. Die Rabattiergeräte befinden sich bei folgenden Garderoben: Operngasse, Herbert von Karajan-Platz, Balkon rechts und links sowie Galerie.

Wichtig: Um den Rabatt zu erhalten, bitte bei der Einfahrt ein Ticket ziehen und nicht die Kreditkarte verwenden!

Sie können mit Ihrem in der Wiener Staatsoper entwerteten Ticket dann bequem mit Kreditkarte oder Bargeld bei den Automaten bezahlen.

Die Automaten akzeptieren Münzen und Banknoten bis zu einer Höhe von 50.- Euro. Eine über 8 Stunden hinausgehende Parkdauer wird stundenweise zum Normaltarif verrechnet.

 

Geschichte

 

Geplant wurde das Opernhaus von den Wiener Architekten August von Sicardsburg, der den Grundplan entwarf, und Eduard van der Nüll, der die Innendekoration gestaltete. Aber auch andere bedeutende Künstler wirkten mit. Etwa Moritz von Schwind, der die Fresken im Foyer und den berühmten "Zauberflöten"-Freskenzyklus in der Loggia malte. Die beiden Architekten erlebten die Eröffnung "ihres" Opernhauses nicht mehr. Der sensible van der Nüll beging Selbstmord, sein Freund Sicardsburg erlag wenig später einem Schlaganfall.

Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts DON JUAN in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet.
Mit der künstlerischen Ausstrahlung unter den ersten Direktoren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn wuchs jedoch auch die Popularität des Bauwerkes. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem von Grund auf erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bedeutende bildende Künstler (darunter Alfred Roller) zur Formung der neuen Bühnenästhetik heranzog.

Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Hauses sind die Jahre von 1938 bis 1945, als im Nationalsozialismus viele Mitglieder des Hauses verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, zahlreiche Werke nicht mehr gespielt werden durften.

Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend verwüstet, doch bereits am 1. Mai 1945 wurde die "Staatsoper in der Volksoper" mit einer Aufführung von Mozarts DIE HOCHZEIT DES FIGARO eröffnet, am 6. Oktober 1945 folgte die Wiedereröffnung des in aller Eile restaurierten Theaters an der Wien mit Beethovens FIDELIO. Damit gab es für die nächsten zehn Jahre zwei Spielstätten, während das eigentliche Stammhaus mit großem Aufwand wiedererrichtet wurde.

Schon am 24. Mai 1945 hatte der Staatssekretär für öffentliche Bauten, Ing. Julius Raab, den Wiederaufbau der Wiener Staatsoper verkündet. Nur die Hauptfassade, die Feststiege und das Schwindfoyer waren von den Bomben verschont geblieben - mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik wurde die Wiener Staatsoper glanzvoll mit Beethovens FIDELIO unter Karl Böhm am 5. November 1955 wiedereröffnet. Die Eröffnungsfeierlichkeiten wurden vom Österreichischen Fernsehen übertragen und in der ganzen Welt zugleich als Lebenszeichen der neuerstandenen 2. Republik verstanden.

Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt, vor allem als das Haus mit dem größten Repertoire. Direktor ist seit 1. September 2010 Dominique Meyer.

Opera de Stat Viena
© Bwag/Commons
© Wiener Staatsoper
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