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Meisterwerke für Zwei

VenueVolksoper Wien
CalendarDi. 19 Jan. 2027 - So. 28 Feb. 2027
Inhalt / Details

Ballette von Fokine, Béjart, Preljocaj, Balanchine und Robbins

 

Meisterwerke für Zwei lädt das Publikum zu einer konzentrierten und facettenreichen Reise durch die Geschichte des Tanzes ein. In fünf herausragenden Duetten erkunden die Tänzerinnen und Tänzer verschiedene Formen von Intimität, Beziehungen und Distanz und präsentieren Meisterwerke bedeutender Choreografen, die jeweils ihre eigenen emotionalen und thematischen Räume eröffnen.

Michel Fokines 1911 geschaffenes Le Spectre de la Rose erzählt die Geschichte einer jungen Frau, der im Traum der Geist einer Rose erscheint. Zu Gustav Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen schuf Maurice Béjart ein ikonisches Duett für zwei Tänzer. In Béjarts Choreografie werden Sehnsucht, Einsamkeit und Abschied als Ausdrucksformen der Seele durch die Körper der beiden Tänzer sichtbar. Angelin Preljocajs Annonciation zählt zu den bekanntesten Werken des französischen Choreografen. Darin verbindet er religiöse Musik mit elektronischen Klängen und interpretiert zugleich die biblische Verkündigung an Maria neu. Variations pour une porte et un soupir zeigt George Balanchine von seiner experimentellsten Seite – inspiriert von Pierre Henrys Komposition, deren Klänge menschliche Geräusche sowie das Öffnen und Schließen von Türen nachzeichnen. Den Abschluss des Abends bildet Jerome Robbins’ Interpretation von Debussys Prélude à l’après-midi d’un faune. In der reduzierten Atmosphäre eines Ballettstudios entfaltet sich eine subtile und sinnliche Begegnung zwischen einer Tänzerin und einem Tänzer.

Besetzung

Leitungsteam

Le Spectre de la Rose

Choreografie: Michel Fokine
Musik: Carl Maria von Weber
Orchestrierung: Hector Berlioz
Kostümbild: Jean-Michel Lainé

 

Le Chant du compagnon errant

Choreografie: Maurice Béjart
Musik: Gustav Mahler
Kostüme und Licht: Joëlle Roustan
Kostüme und Licht: Roger Bernard

 

Annonciation

Choreografie: Angelin Preljocaj
Musik: Stéphane Roy
Musik: Antonio Vivaldi
Kostümbild: Nathalie Sanson
Lichtdesign: Jacques Chatelet

 

Variations Pour une Porte et un Soupir

Choreografie: George Balanchine
Musik: Pierre Henry
Bühnen- und Kostümbild: Rouben Ter-Arutunian
Lichtdesign: Ronald Bates

 

Afternoon of a Faun

Choreografie: Jerome Robbins
Musik: Claude Debussy
Bühnenbild und Licht: Jean Rosenthal
Kostümbild: Irene Sharaff

 

Besetzung

Le Spectre de la Rose: Musikalische Leitung

Luciano Di Martino: Le Chant du compagnon errant

Musikalische Leitung: Luciano Di Martino

Bariton: Daniel Schmutzhard

Afternoon of a Faun

Musikalische Leitung: Luciano Di Martino

Veranstaltungsort
Volksoper Wien

Öffentliche Verkehrsmittel:

U-Bahnlinie U6
Straßenbahnen 40, 41, 42
Bus 40A
Haltestelle „Währinger Straße / Volksoper“

Ein Taxistandplatz befindet sich am Währinger Gürtel.
Parkgaragen im WIFI und im AKH

 

Die Volksoper ist Wiens großes Haus für Operette, Oper, Musical und Ballett, das anspruchsvolle musikalische Unterhaltung bietet. Farbig, vielschichtig und lebensfroh widmet sie sich als einziges Wiener Haus dem Genre Operette.

Zwischen September und Juni stehen in knapp 300 Aufführungen rund 35 verschiedene Produktionen auf dem Programm des 1.337 Plätze fassenden Repertoiretheaters. Von der „Zauberflöte“ bis zu „Turandot“, vom Musical „My Fair Lady“ bis zum Ballett „Ein Sommernachtstraum“ reicht dabei das Repertoire der Volksoper Wien. Nicht zu vergessen Operettenklassiker wie „Die Fledermaus“, „Die lustige Witwe“, „Die Csárdásfürstin“ oder „Ein Walzertraum“.

Im September 2007 übernahm Burgschauspieler Robert Meyer die Direktion der Volksoper. Nachdem viele seiner Vorgänger das Haus frühzeitig verlassen haben, hat Robert Meyer mit der Zusicherung, er würde ein Langzeitdirektor, das Vertrauen von Publikum, Ensemble und Mitarbeitern gewonnen. Rasch konnte er die Volksoper wieder als das Musiktheater Wiens positionieren, indem Unterhaltung gepaart mit größter künstlerischer Qualität geboten wird.

Bereits im ersten Jahr seiner Direktion gelang es dank seiner Popularität und mit einem ambitionierten Spielplan, Publikumsschichten zurückzugewinnen, die Auslastung zu erhöhen und die Einnahmen zu steigern. Auch auf dem Gebiet der Stammbesucher konnte ein großer Erfolg verbucht werden: Nachdem ein Jahrzehnt lang die Zahl der Abonnenten stetig zurückging, ist sie in diesem Jahr massiv angestiegen. Auch die Zahl der Wahlabonnenten wurde versiebenfacht.

Besonderes Augenmerk legt Meyer in seiner Programmierung auf die Operette, an deren Aufwertung er arbeitet. Daneben zählen Opern des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, klassisches Musical und Ballett zu den Repertoiresäulen der Volksoper. Mit „Volksoper Spezial“ wurde eine 5. Sparte geschaffen, die Soireen, Kabarettistisches und Parodistisches umfasst und die Bedeutung von Schauspieler-Musiktheater an der Volksoper unterstreicht. Neben Schauspielerkollegen aus Burgtheater, Josefstadt und Volkstheater steht Publikumsmagnet Robert Meyer selbst in zahlreichen Vorstellungen auf der Bühne der Volksoper.

Mit einem kinderfreundlichen Programm, Kinder-Workshops, Ermäßigungen, Kinder-Zyklen, Schulprojekten und Führungen wird Kindern der Zugang zur Welt des Musiktheaters erleichtert.

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