Schwanensee
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Schwanensee – Rudolf Nurejew | Ballett
Es ist das berühmteste Ballett aller Zeiten:
Die traurige Geschichte vom Prinzen Siegfried, der sich mitten in der Nacht tief im Wald in die Schwanenkönigin Odette verliebt, ihr ewige Treue schwört, jedoch durch die bösen Kräfte des Zauberers Rotbart und Odettes Gegenspielerin Odile getäuscht wird.
1. & 2. Akt - ca. 70 mim
Pause - ca. 25 min
3. Akt - ca. 36 min
Pause - ca. 25 min
4. Akt - ca. 25 min
Handlung
1. Akt
Prinz Siegfried feiert seinen Geburtstag mit zahlreichen Gästen. Morgen soll er unter den Schönen des Landes eine Braut wählen. Zum Zeichen der Reife erhält er von seiner Mutter eine Armbrust. Allein geblieben, fühlt sich Siegfried von einem Schwarm vorüberziehender Schwäne seltsam angezogen. Dunkle Ahnungen überkommen ihn. Obwohl es schon Abend wird, geht er auf die Jagd.
2. Akt
Zauberer Rotbart herrscht über einen Schwarm weißer Schwäne. Diese sind verzauberte Mädchen. Nur in der Nacht dürfen sie ihre menschliche Gestalt annehmen. Eine von ihnen ist die Schwanenkönigin Odette. Ihr und ihren Freundinnen ist Siegfried immer tiefer in den Wald gefolgt. Im Zauber der schwebenden Tänze der Gefährtinnen verlieben sich die beiden. Odette offenbart, dass nur ein Mann, der ihr ewige Treue gelobt, sie aus dem Zauberbann Rotbarts erlösen kann. Siegfried schwört, dieser Mann zu sein. Der Tag bricht an, die Mädchen gehen zum See zurück, wo sie sich wieder in Schwäne verwandeln. Rotbart hält Siegfried davon ab, ihnen zu folgen.
3. Akt
Die Brautwahl am Hofe der Königin ist in vollem Gange. Aber keine der sechs Prinzessinnen, die Siegfried vorgestellt werden, vermag sein Herz zu rühren. Da tritt eine schöne, schwarzgekleidete Fremde in Begleitung eines stolzen Edelmannes ein. Siegfried ist verwirrt; er glaubt, in diesem mysteriösen Geschöpf, das einem schwarzen Schwan gleicht, seine geliebte Odette wiederzuerkennen. Nachdem die Gäste sich mit Tänzen aus ihrer Heimat Spanien, Italien, Polen und Ungarn präsentiert haben, bittet Siegfried die Fremde zum Tanz und verkündet, dass er sie zur Braut wähle. Triumphierend zeigt sich der Zauberer Rotbart unter seiner Maske. Die von Siegfried Erwählte ist Odile, Rotbarts Tochter. Siegfried muss erkennen, dass er getäuscht wurde. Auf der Suche nach Odette stürzt er in den Wald.
4. Akt
Die weißen Schwäne tanzen ihre elegischen Reigen. Vergebens versuchen sie, Odette zu trösten. Atemlos taucht Siegfried auf. Obwohl Odette weiß, dass alle Hoffnung auf Erlösung verloren ist, verzeiht sie ihm. Doch Rotbart führt seine Rache zu Ende: Er lässt den See über die Ufer treten, Siegfried stirbt in den Wellen.
Programm und Besetzung
Choreografie & Inszenierung: Rudolf Nurejew
Musik: Piotr I. Tschaikowski
Bühne und Kostüme: Luisa Spinatelli
Licht: Marion Hewlett
Wiener Staatsoper
Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahn: U1, U2, U4
Straßenbahnen: 1, 2, D, 62, 65
Autobus: 59A
Lokalbahn: Badner Bahn
Es befinden sich Taxistände in der Nähe.
Mit dem Auto / Parken
Parken Sie 8 Stunden um € 6,-!
Die Wiener Staatsoper und die ÖPARK-Kärntnerringgarage in der Mahlerstraße 8, unter den Ringstraßengalerien, bieten dem Publikum der Wiener Staatsoper eine vergünstigte Parkpauschale.
Ab Einfahrt in die Kärntnerringgarage können Sie 8 Stunden parken und zahlen nach Entwertung Ihres Tickets bei einem der Rabattiergeräte, die in der Wiener Staatsoper aufgestellt sind nur eine Pauschale von 6,- Euro. Die Rabattiergeräte befinden sich bei folgenden Garderoben: Operngasse, Herbert von Karajan-Platz, Balkon rechts und links sowie Galerie.
Wichtig: Um den Rabatt zu erhalten, bitte bei der Einfahrt ein Ticket ziehen und nicht die Kreditkarte verwenden!
Sie können mit Ihrem in der Wiener Staatsoper entwerteten Ticket dann bequem mit Kreditkarte oder Bargeld bei den Automaten bezahlen.
Die Automaten akzeptieren Münzen und Banknoten bis zu einer Höhe von 50.- Euro. Eine über 8 Stunden hinausgehende Parkdauer wird stundenweise zum Normaltarif verrechnet.
Geschichte
Geplant wurde das Opernhaus von den Wiener Architekten August von Sicardsburg, der den Grundplan entwarf, und Eduard van der Nüll, der die Innendekoration gestaltete. Aber auch andere bedeutende Künstler wirkten mit. Etwa Moritz von Schwind, der die Fresken im Foyer und den berühmten "Zauberflöten"-Freskenzyklus in der Loggia malte. Die beiden Architekten erlebten die Eröffnung "ihres" Opernhauses nicht mehr. Der sensible van der Nüll beging Selbstmord, sein Freund Sicardsburg erlag wenig später einem Schlaganfall.
Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts DON JUAN in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet.
Mit der künstlerischen Ausstrahlung unter den ersten Direktoren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn wuchs jedoch auch die Popularität des Bauwerkes. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem von Grund auf erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bedeutende bildende Künstler (darunter Alfred Roller) zur Formung der neuen Bühnenästhetik heranzog.
Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Hauses sind die Jahre von 1938 bis 1945, als im Nationalsozialismus viele Mitglieder des Hauses verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, zahlreiche Werke nicht mehr gespielt werden durften.
Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend verwüstet, doch bereits am 1. Mai 1945 wurde die "Staatsoper in der Volksoper" mit einer Aufführung von Mozarts DIE HOCHZEIT DES FIGARO eröffnet, am 6. Oktober 1945 folgte die Wiedereröffnung des in aller Eile restaurierten Theaters an der Wien mit Beethovens FIDELIO. Damit gab es für die nächsten zehn Jahre zwei Spielstätten, während das eigentliche Stammhaus mit großem Aufwand wiedererrichtet wurde.
Schon am 24. Mai 1945 hatte der Staatssekretär für öffentliche Bauten, Ing. Julius Raab, den Wiederaufbau der Wiener Staatsoper verkündet. Nur die Hauptfassade, die Feststiege und das Schwindfoyer waren von den Bomben verschont geblieben - mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik wurde die Wiener Staatsoper glanzvoll mit Beethovens FIDELIO unter Karl Böhm am 5. November 1955 wiedereröffnet. Die Eröffnungsfeierlichkeiten wurden vom Österreichischen Fernsehen übertragen und in der ganzen Welt zugleich als Lebenszeichen der neuerstandenen 2. Republik verstanden.
Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt, vor allem als das Haus mit dem größten Repertoire. Direktor ist seit 1. September 2010 Dominique Meyer.

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