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Wiener Barock Orchester

VenuePalais Schönborn Batthyány Wien
CalendarSa. 13 Juni 2026 - Do. 31 Dez. 2026
Inhalt / Details

 

Ab dem 6. Januar 2026 findet das erste Konzert von 18:30 Uhr bis 19:40 Uhr statt und wird ohne Pause aufgeführt.

Da das Programm früher endet, beginnt das Abendessen bereits um 20:00 Uhr.

Falls ein zweites Konzert stattfindet, wird dieses von 20:00 Uhr bis 21:10 Uhr abgehalten.

 

Tauchen Sie mit dem Wiener Barock Orchester tief in das musikalische Herz Wiens ein. Mit dem Betreten des Palais Schönborn-Batthyány, eines der prachtvollsten Barocksäle Wiens, betreten Sie nicht nur einen Veranstaltungsort, sondern eine Welt, in der klassische Musik lebendig wird. Im bezaubernden Roten Salon erklingt jede Note mit Leidenschaft und Authentizität, getragen von den virtuosen Musikerinnen und Musikern sowie Opernsängerinnen und Opernsängern des Orchesters. Von den zeitlosen Werken Mozarts und Vivaldis bis zu den romantischen Klängen Tschaikowskis und Brahms’ ist jedes Konzert ein Zeugnis des reichen musikalischen Erbes Wiens. Lassen Sie sich vom Wiener Barock Orchester mitreißen und erleben Sie eine Symphonie unvergesslicher Momente.

 

Konzert & Dinner

Beginnen Sie Ihren kulinarischen und musikalischen Abend um 18:30 Uhr mit dem Wiener Barock Orchester und begeben Sie sich auf eine unvergessliche Reise durch die bedeutendsten Epochen der österreichischen Musikgeschichte.

Nach dem Konzert heißen wir Sie entweder im Café Restaurant Landtmann, einer Wiener Institution, oder im Restaurant SERVUS willkommen.

Das Abendessen wird um 20:30 Uhr serviert.

 

Café Landtmann

Im Jahr 1873 eröffnete Franz Landtmann „Wiens elegantestes Café“. Bis heute gilt das Landtmann als Inbegriff der Wiener Kaffeehauskultur und als eines der letzten großen Cafés an der Wiener Ringstraße. Genießen Sie die wunderbare Welt Wiener Gastfreundschaft und Tradition, wie es im Laufe der Jahrzehnte zahlreiche prominente Gäste getan haben, von Sigmund Freud über Gustav Mahler bis hin zu Hillary Clinton.

 

Menü Café Landtmann

Consommé mit Frittaten

Wiener Schnitzel vom Kalb mit Petersilienkartoffeln und Blattsalat

Landtmanns Gugelhupf


Restaurant SERVUS

Das Restaurant SERVUS verwöhnt Sie mit österreichischer Küche. Besonderen Wert legt das Restaurant auf regionale und hochwertige Zutaten. Genießen Sie österreichische Klassiker, neu interpretiert und frisch zubereitet.

 

Menü Restaurant SERVUS

Hausgemachtes Brot. Butter. Salat

Cremige Karfiolsuppe. Hirse. Koriander

Original Wiener Schnitzel. Kartoffel-Vogelbeer-Salat. Preiselbeeren

Kaiserschmarren. Zwetschkenröster. Rum-Rosinen

 

Besetzung

Programmauszug

W. A. Mozart „Non più andrai“, Le Nozze Di Figaro
A. Vivaldi „Vier Jahreszeiten“
W. A. Mozart „Papageno-Papagena“, Die Zauberflöte
G. Donizetti „Una furtiva lagrima“
P. I. Tschaikowski „Walzer“, Streicherserenade
J. Brahms „Ungarischer Tanz Nr. 5“
F. Lehar „Dein ist mein ganzes Herz“

 

Programmänderungen vorbehalten

Veranstaltungsort
Palais Schönborn Batthyány Wien

PALAIS BATTHYANY-SCHÖNBORN, WIEN:
ROKOKOPALAST IM ZENTRUM VON WIEN

Das Palais Batthyany-Schönborn ist ein Rokokopalast im Stadtzentrum von Wien, im sogenannten „Innere Stadt“ - dem ersten Bezirk der Stadt. Es wurde von dem berühmten Barock- und Rokoko-Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach entworfen und gilt als ein wichtiger Meilenstein in von Erlachs Schaffenswerk. Heute wird das Palais Batthyany-Schönborn privat von verschiedenen Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen genutzt. Es ist somit nicht für die Allgemeinheit zugänglich, aber einen genaueren Blick von außen wert, wenn man vorbeigeht.

Ein paar Worte zur Geschichte des Palais Batthyany-Schönborn: Das heutige Palais wurde für den sogenannten „Ban“ von Kroatien, Feldmarschall Graf Adam Batthyany, erbaut. Der Ban war der Gouverneur von Kroatien, befand sich jedoch normalerweise in Wien – die Verwendung des Begriffs änderte sich im Laufe der Jahrhunderte, also sei vorsichtig damit. Anyway, der Graf Batthyany kaufte die Räumlichkeiten des heutigen Palais 1698. Zuvor hatte das Grundstück einem repräsentativen Hof gehört, der dem kaiserlichen Herold Johann Gasser und später Graf Michael von Sinzendorf gehörte. Batthyany ließ das Gebäude - den sogenannten Schlegelhof - abreißen und beauftragte Fischer von Erlach, ein neues Palais für ihn zu entwerfen. Die Fundamente des Schlegelhofs wurden in das neue Gebäude integriert.

Das heutige Palais Batthyany-Schönborn wurde zwischen 1699 und 1706 erbaut. Das Gebäude verwendete sehr hochwertigen Stein, der aus den Steinbrüchen von Kaisersteinbruch stammt (ähnlich wie viele andere Palais in Wien). Die für die Arbeiten verantwortlichen Steinmetze waren Hans Georg Haresleben und Johann Carl Trumler. Bereits 1740 wurde das noch recht neue Palais an den Fürstbischof und Grafen Friedrich Karl von Schönborn verkauft. Graf Batthyany war gestorben und seine Witwe wollte das umfangreiche Gebäude nicht behalten.

Palais Batthyany wird zu Palais Batthyany-Schönborn

Schönborn besaß bereits ein Gartenpalais in der Alservorstadt (das heutige Palais Schönborn in der Josefstadt) und brachte allerlei Möbel und Teile seiner berühmten Kunstsammlung sowie seine Bibliothek mit 18.000 Bänden in das ehemalige Batthyany-Palais. Das Gebäude blieb bis heute im Besitz der Familie Schönborn, die Teile davon nutzt. Beachte, dass der derzeitige Kardinal von Wien, Christoph Schönborn, ein Nachkomme der Familie ist.

Im Jahr 1846 wurde das Palais Batthyany-Schönborn umfassend renoviert. Im Laufe der Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs und der „Schlacht um Wien“ wurde das Palais ziemlich stark beschädigt. Erst 1960 wurden die Schäden behoben und der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt. Die repräsentativen Räume im ersten Stock wurden gerettet, sie haben immer noch originale Rokoko-Ornamente und Dekorationen aus den 1740er Jahren. Der „Rote Salon“ ist besonders berühmt und gilt als einzigartig in Wien. Die Vorderfassade ist gemäß den Entwürfen von Fischer von Erlach erhalten geblieben: verspielt, leicht und mit zwei Oculi, die Vasen halten und das Haupttor flankieren.

In der Nähe befindliche Attraktionen sind das Schottenstift, Palais Kinsky, Palais Harrach, Palais Ferstel und das BA-CA-Kunstforum. Weiter die Straße hinunter gelangen Sie zum Am Hof Platz mit der Kirche am Hof und dem alten Arsenal von Wien. In andere Richtungen finden Sie die Ringstraße.

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